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Teil 1

Beitrag von Aleera am Fr Feb 18, 2011 10:58 pm

„Mr. Turner. Wir gehen wieder längsseits“, klang es vom anderen Schiff. „Aye Captain.“ Der Captain der Flying Dutchman stellte sich auf die Reling seines Schiffes, griff nach einem Seil und schwang sich zielsicher auf das Achterkastell der Black Pearl.

Er lernt dazu, dachte Jack. Will sah seinen Freund an. So nannte er Jack immer in Gedanken. „Was hast du jetzt vor?“, fragte er. „Ich segel jetzt mit meinem Schätzchen nach Hause“, antwortete Jack. In seiner Stimme klang etwas, dass keinen Widerspruch duldete. Will nickte deswegen nur kurz und bedeutete seinem Steuermann der Pearl zu folgen.

Doch Will stutzte. Er wusste, dass die Pearl Jacks Schatz war, hatte aber noch nie gehört, dass er es sagte. Was ihn jedoch noch mehr wunderte war, dass Jack von ‚zu Hause‘ sprach. Hatte ein Mann wie Jack denn wirklich ein richtiges zu Hause? Will konnte sich das nicht vorstellen, aber Jack hatte ihm immer wieder bewiesen, dass er ihn lange nicht so kannte wie er annahm. Jack hatte immer etwas auf Lager, womit er überraschen konnte.

Will wurde neugierig. „Dein Zuhause? Wo ist das?“, fragte er ihn. „Das wirst du schon noch sehen, wenn wir da sind. Und jetzt hör auf mich zu löchern.“ Nicht gerade hilfreich, Jack, dachte er.

Er lehnte sich an die Reling zu Jacks Linken und beobachtete seinen Freund. So kannte er Jack überhaupt nicht. Auf ihn wirkte er in letzter Zeit nachdenklich und irgendwie ernster, obwohl er immer noch der verrückte Pirat war, den Will kennengelernt hatte. Jack nahm seinen Kompass und starrte ihn lange an, ehe er den Kurs korrigierte. Er sah auf und blickte in die Ferne.

Er schien gedankenverloren, doch er griff plötzlich in eine Innentasche seiner Jacke und zog langsam ein Papier heraus. Es war ein Brief. Was wohl drin steht?, fragte sich Will. Jack öffnete den Brief. Da das Siegel, welches ihn verschlossen hatte schon gebrochen war, nahm Will an, dass Jack ihn bereits gelesen hatte.

Jack senkte den Kopf, als er den Brief ein zweites Mal las. Er glaubte es erst, wenn er es aus erster Hand erfuhr. Das war einer der Gründe, warum er Kurs auf „zu Hause“ nahm. Wenn es stimmte, was würde er dann tun? Es stimmt doch mit Sicherheit. Aber es darf nicht so sein. Es darf einfach nicht, dachte Jack. Er kämpfte zurzeit mit sich selbst. Irgendetwas musste er tun. Er musste einen Beweis dafür finden, dass seine Version der vergangenen Geschehnisse die Wahrheit war. Toll, Jack. Wo willst du die herbekommen? Einfach fragen? Das kann ich nicht.

Will beugte sich ein wenig nach vorne, um Jacks Gesicht besser sehen zu können. Doch was sah er. Sah er wirklich, wie eine Träne über Jacks Wangen lief? Er schüttelte unwillkürlich mit dem Kopf und sah noch einmal hin. Tatsächlich. Es ist wahr. Es war wirklich wahr. Jack weinte. Was könnte den großen Jack Sparrow zum Weinen bringen?

Will zog Gibbs an sich heran, als dieser gerade an ihm vorbeilief. „Was ist mit Jack los?“, fragte er leise. „Ich habe keine Ahnung. Ich selbst hab ihn noch nicht so verschwiegen erlebt.“ Mit diesen Worten ließ Gibbs ihn stehen und machte sich wieder an seine Arbeit. Gibbs hatte vermutlich nicht bemerkt, dass Jack weinte, aber vielleicht war es auch besser so. Er hatte manchmal den Eindruck, dass Gibbs Jack bemutterte. Das ist Gibbs. Kümmert sich einfach um jeden, dachte Will.

Aber Gibbs hatte Recht. Jack war wirklich verschwiegen geworden. Sehr verschwiegen. Was bereitet ihm wohl Kummer? Diese Frage wollte nicht aus Wills Kopf weichen. Er konnte ihn aber auch nicht einfach fragen. Jack hatte sich verändert. Seit ihrer letzten Begegnung war er nicht mehr der gleiche und er war…älter geworden.
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